Massagen

Massagen dienen zur mechanischen Beeinflussung von Bindegewebe, Muskulatur und natürlich der Haut. Diese Beeinflussung geschieht durch Dehnungs-, Zug- und Druckreize. Mit den verschiedensten Techniken und Handgriffen nutzen wir Massagen bei Pferden nicht nur als Therapiemaßnahmen in akuten Fällen, sondern auch vor und während Turnieren zur Prävention von Verspannungen.
Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.
Massagen wirken vagoton und verbessern so den Blutdruck und den Puls, sowie Atmung (verbessert die Schleimlösung in der Lunge). Im psychischen Bereich stellt sich meist eine Entspannung ein.

 

  •  verspannte Muskeln schränken die Leistungfähigkeit des Pferdes ein
  •  Verspannungen verursachen eine unphysiologische Zellverbrennung und somit große Mengen an Schlackstoffen in der Muskulatur
  • durch das verursachte Sauerstoff-Defizit werden Muskel, Organe und Zellen chronisch unterversorgt
  • verspannte Muskulatur führt zu Atrophien d.h. Muskelabbau anstatt Muskelzuwachs auch bei vollem Training
  • verspannte Muskeln wirken sich negativ auf die Statik des Pferdes aus, dies kann zu Blockaden und Fehlbelastungen der Gelenke und führt somit zu einer erhöhten Verletzungsgefahr von Sehnen, Muskeln und Bändern
  • verspannte Muskeln wirken sich negativ auf die Psyche (Aggressivität, Launenhaftigkeit, Bewegungsfreude) und Leistungsfähigkeit des Pferdes aus

Wirkung von Massagen

  • Anregung der Selbstheilungskräfte
  •  Durchblutungsfördernd
  •  Lockerung der Muskulatur
  • Lösung von Verklebungen
  • Schmerzlinderung bis zur Schmerzfreiheit
  • Verbessertes Körpergefühl
  • Senkung des Muskeltonus
  • Steigerung des Muskeltonus
  •  Entspannung des Gewebes und der Psyche
  •  Abtransport von Schlackstoffen
  • Abbau von Stress(hormonen)
  • Verbesserung des Immunsystems
  • erhöht die Dehnbarkeit und Biegsamkeit
  • erhöht die Leistungsbereitschaft

Indikationen:

  • Gesunderhaltung Deines Pferdes
  • Erkrankungen und Einschränkungen des Bewegungsapparates ( z.B. Verletzungen Sehnen, Bänder und Muskulatur)
  • Verspannte Muskulatur
  • Schmerzen
  • Ödeme/ angelaufene Beine
  • Gelenkblockaden, Gelenkerkrankungen, Arthrose
  • nach Verletzung und Operationen
  • Rittigkeitsprobleme ( z.B. Kreuzgalopp, mangelnder Schwung, Kopfschlagen, Verwerfen im Genick, Anlehnungsprobleme, unerklärliche Kopf-, Hals- oder Schweifhaltung, schlechte Stellung o. Biegung)
  • Husten

 

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